IN YOUR FACE

10 songs collected in a labyrinth of fragile poetry.
To break up and start anew. Trying to reveal new perspec7ves when stuck in dense fog. Looking out for be;er prospects. Reaching for every li;le twig. Employ persevererance and confidence. Touch the moist soil, get grounded. Create warmth from dust and earth, from blood and emptiness. Find stoicism amidst loud sirens and blue lights.
The music is created from guitars and harmonized voices, warm analog bass sounds, floating keyboards, and simple processed rhythms. What is otherwise only perceptible in silence emerges into apprehendable sound. The minimalist, repetitive lyrics paint pictures with spaces open for thought. They put into words what is intangible for the mind.
Songs that creep along the slippery steps and branching corridors of a long labyrinth. Surveying damp underground alleys, slowly drying up the ground for a new found stability. The oxygen content of the air rises, there are patches of blue in the sky. Finally there is hope again.
KMET in your face IM SUMPF von FM4 – Fritz Ostermayer 10 minütiges Porträt mit 2 Songs
„magische Innigkeit“, „Micro Gospel“ oder „Pocket Soul“.
Interview MICA on “in my face”
Interview and featured artist in Aldora Britain Records issue 513
Transkript von IM SUMPF: „Mir geht es nie um den klassischen perfekten Klang, sonder eher um den vielleicht perfekt umperfekten“ sagt der Komponist, Gitarrist und Sänger Florian Kmet unlängst in einem Interview mit dem mica Magazin. So spricht nur einer, der weiß, wie ein perfekter Klang zu klingen hat und wie man ihn realisiert.
So spricht ein klassisch studierter Instrumentalist. Florian, der sich als Artist nur KMET nennt, und die vier Buchstaben in Versalien setzt. KMET schreibt Soundtracks, KMET kann Jazz, ist Teil der internationalen Improf Avantgarde, ohne dabei jedoch auf Pop herabzuschauen.
In seiner klassischen Meisterschaft bei gleich zeitigiger Liebe zu Pop-Songs erinnert mich Florian an den von mir verehrten Pianisten Martin Klein, dessen aktuelles Pop-Album, das Leben hat’s doch gut mit uns gemeint, zum schönsten und bewegendsten gehört, das mir seit langem untergekommen ist. Es ist nämlich auch perfekt unperfekt. In seiner Ballance aus souverän Können bei gleichzeitigigem Verzicht auf Virtuosität und dem sich fallen lassen in die Unwägbarkeiten seiner Seele .
Höre ich mir „in your face“ das neue Album von KMET an, dann höre ich da einen Bruder im Geist und Seele. So nah, dass man meinen könnte, Florian und Martin hätten sich über ihre Musik in langen Nächten ausgetauscht. Bevor ich weiter deleriere, ihr das wunderschöne Stück „sesitized“. Ja, sensibilisiert. Dieses ist oft nur die eigene Eitelkeit bloßstellende Wort, das passt hier sehr gut.
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„Sensitized“ KMET alone together. Auch mit seiner Gitarre, den kleinen elektronischen Tools und seiner eigenen Stimme im Duett. Das minimalistische Setting erzeugt eine Intimität als sässe man bei KMET daheim auf seinem Bett seines Bedroom Studios und er spielt dir vor, was er gerade aufgenommen hat .
Diese Musik besitzt eine geradezu magische Innigkeit, die ebenfalls nur dann entstehen kann, wenn man keine Angst vor dem sich fallen lassen hat. Und noch etwas teilt Florian Kmet mit Martin Klein. Beide reduzieren ihre Songtexte auf einen Wesenskern, der dann um sich selbst kreisen darf.
Auf Satzpartikeln und Fragmenten von Botschaften, die wiederholt werden, manchmal permutativ, manchmal wie in einem Loop. Wie im Song „I am afraid“, zu dem mir ein neues Genre eingefallen ist. Was KMET hier im Chor mit sich selbst macht, ist „Micro Gospel“. Vielleicht auch „pocket soul“ .
Anrührend ist es auf alle Fälle.
„I’m afraid“ KMET aus Wien war das. Neues sehr einnehmendes Album „In your face“








































