AUF DEN KOPF GESTELLT

AUF DEN KOPF GESTELLT(2021)

Stell dir vor, du wachst in einer umgekehrten Welt auf. Alles ist auf den Kopf gestellt! Dein Kleiderschrank hängt plötzlich von der Decke. Die Treppe hat keinen Anfang und kein Ende. Es gibt eine Tür in einer Tür in einer Tür. Und deine Eltern reden plötzlich in einer ganz komischen Sprache, die du noch nie gehört hast. Aber warte: Du redest auch in einer Sprache, die du noch nie gesprochen hast! Und dein Körper beginnt, sich merkwürdig zu bewegen. Was ist da los?

Bei dieser musikalischen und wahrhaftig ver-rückten Performance nehmen dich zwei seltsame Wesen mit in diese auf den Kopf gestellte Welt. Sie versuchen, sie mit all ihrer Kraft und Kreativität wieder umzudrehen. Und als das nicht klappt, versuchen sie, ein Leben auf dem Kopf zu führen. Ein Leben mit all den alltäglichen Dingen, genau wie echte Menschen. Und währenddessen verändert sich die Welt ständig und dreht sich um sie herum wie ein Traum. Aber vielleicht ist das Leben in einer umgekehrten Welt viel lustiger und spannender!

Konzept, Performance: Donna & Rosa Braber

Dramaturgie, Endregie: Corinne Eckenstein

Bühne, Kostüme, Licht: Devi Saha

Musik: KMET

Foto: Günter Macho

Sagt man noch Indianer?

SAGT MAN EIGENTLICH NOCH INDIANER?(2021)

Finally!!!! We are so happy to announce the premiere of this long awaited work! We did try out evenings in Oberzeiring. We did two preview shows in Litschau. And now we return to our original home, the Volkskundemuseum vienna. Proud to be part of my dream team:

Ed.Hauswirth: director
Georg Klüver-Pfandner:stage and outfits
Barbara Gassner, Florian Kmet, Markus Zett: players
KMET: music

Please book and safe your ticket now (scroll down the list of dates on that site, and there is a “Anmelden” button for each day where we have a show)

To get an Impression, here are three pictures from our show at the Hin und Weg Festival 2021, Litschau:

Here is the German press text:

Anna und Mina, die Großtanten, sind 1919 aus der Provinz nach Wien gegangen. Stadtindianerinnen sind sie geworden, und haben die Stadt ihr Leben lang nicht mehr verlassen. Ob aus wirtschaftlichen Zwängen oder um der Enge der Salzburger Provinz zu entfliehen, ist nicht bekannt. Fest steht, sie haben neu angefangen. Ihre Fotografien bezeugen ein bewegtes Frauenleben.

Je länger wir ihre Persönlichkeiten auf den Fotografien vor Augen haben, desto mehr lösen sie sich auf. Alles verwebt sich: die Vorstellung darüber, wie sie wirklich waren, mit unserem Bild, wer wir sind. Auf dieser Spurensuche werden Ahnenwelten aufgespürt und beschworen, Fotodokumente und subjektive Erinnerungen verschmelzen. 

Regie: Ed.Hauswirth
Ausstattung: Georg Klüver-Pfandtner
Musik: KMET
Konzeptuelle Mitarbeit und Darstellung: Barbara Gassner, Florian Kmet und Markus Zett

Die Eroberung der Stadt

DIE EROBERUNG DER STADT (2021)

There is a splendid review by Deutschlandfunk about our Radioplay by Ruth Rousselange; You can listen to it here: review Deutschlandfunk

In the meantime we also adopted out radio play and morphed it into a live show. We performed it twice in Litschau and will do parts of it at the Common grounds Festival on September 10th 2021 in the 14th district. Here is a live impression from the Kultursommer Vienna and Litschau “Hin und Weg”

 

The “Kollektiv Weiter” has created their first original Radioplay. It was done as a “Autorenproduktion” for Radio Ö1, and we are thrilled it will be aired on March 7th ar 23:00. As always it can be streamed for at least another week after that.

Philip Scheiner wrote an inspiring text to it, and there will even be another one which will also be printed in “Gehört” by Ö1:

Verloren zu gehen, verlorengehen auf der Suche nach etwas, das Unterschiede gewährt: Ein Mensch flaniert, folgerichtig hat er kein Ziel, bloß Richtungen, die ihn an die Stadt binden und diese ihm entziehen. Verloren geht die Figur durch das Ensemble unverbundener Elemente, sie geht verloren in dem, was sich als urban behauptet. Alexandra Pâzgu formuliert um ihre These, wonach alle Erfolgsgeschichten Geschichten einer nicht ausgedrückten Verlorenheit seien, die private Mathematik, die uns alle lähmt wie sie uns brennt, da wir „nostalgisch nach einer unerfüllbaren Zukunft“ sind. In der akustischen Umsetzung dieses Textes der 1985 in Rumänien geborenen Autorin bringt der Komponist und Musiker Florian Kmet versteckte Winkel und augenscheinliche Nischen einer Metropole zum Sprechen, man gewinnt Einblick in die von Gehsteigkante zu Asphalt gewürfelte Protagonistin einer eben nicht märchenhaften Reise in und durch das städtische Verlangen nach Entsättigung. Dargestellt wird die Erzählung von Roman Blumenschein; er sucht Pâzgus Worte in einem Dilemma aus namenloser Verlorenheit und instinkthafter Orientierung im Eigenen, im Wahrscheinlichen, im vielleicht nie beantworteten Fragen: Ist die Stadt schon oder noch mein Inneres? Autorin, Sprecher und Klangkünstler haben dieses Stück gemeinsam entwickelt, ihre Disziplinen standen in konsequentem Austausch. Text ergab Musik, ergab Sprache, ergab Dramaturgie – und vice versa. Text: Philip Scheiner, Ö1 Hörspielredakteur

aus “Gehört gehört”(03/2021)
Vom Flanieren

Die Stadt, könnte man meinen, ist längst erobert. In steinalten Zeiten wurde beschlossen, dass dort Menschen mit Ambivalenz verführt, gequält, berührt, ruiniert und inspiriert würden. In dem Wissen, dass wir es gerne einfach haben, indes Verstand besitzen, wurde die Stadt gebaut. Ob dereinst ein paar Leute begännen, etwas zu verstehen von dem heiligen Grusel?
In Die Eroberung der Stadt unternimmt das Kollektiv Weiter diesen Versuch. Man könnte die Zusammenarbeit einen Staffellauf nennen, work in progress, einen Austausch von Impulsen und Affekten über Monate hinweg. Die Autorin, der Schauspieler und der Musiker trafen sich, fanden ein Thema, fanden mehrere, die Autorin schrieb, man hatte Fragmente für erste Proben. Die Autorin hört, nimmt ihre Texte neu wahr, schreibt um und weiter, man lauscht den Mitschnitten gemeinsam, verbessert, probt, nimmt auf. In etlichen Runden. Dem Produzenten bleibt noch hinreichend Arbeit, doch was hier seinen letzten Haken in die Zielgerade schlägt, ist weit gereist.
Man könnte auch sagen, Alexandra Pâzgu, Roman Blumenschein und Florian Kmet (Kollektiv Weiter) haben sich mit dem Flanieren auseinandergesetzt. Flanieren durch Städte. Dort schallen und rauchen sie einem entgegen, die Namen, die wir allem verleihen (es winkt Herr Staffellauf). Ausgerechnet sie suggerieren raumgreifende Anonymität: vielleicht einer der eher reizvollen Aspekte des Urbanen? Macht solche Ambiguität müde? Sind Flaneurin und Flaneur die letzten ihrer Einhornfamilie?
Es kann verflucht einsam sein in der Stadt, nicht nur wenn man mit ihr vor Leere um die Wette gähnt, um eine weitere leere Flasche. Der drei Akteure wessen Leere mag die größte sein? Es mehren sich Hinweise darauf, dass Homo sapiens sich gerne mit dem Größten und dem Kleinsten misst und sich bald nur noch im Funkenflug aus Einsen und Nullen verlieren wird. Mit derartigem Feuereifer gegen Stadt und Flasche – das verspricht ein resches Haucherl Wien. Da könnte dieses Stück auch spielen.
Gut, dass einem nicht nur Trübsal in den Sinn kommt. Wir teilen die Stadt mit alten Freunden vom Geschlecht der Fragen. So allein ist man nicht, fragt man sich beispielsweise: „Wie beeinflusst dich die Stadt? Wie das Gehen in der Stadt? Was machst du mit deiner Angst vor dem Fremden und dem Unbekannten? Was ist dein Zuhause, was gibt dir Orientierung? Welche Entscheidungen bestimmen deinen Weg? Warum gehen so viele allein?“
Die Autorin Pâzgu, der Schauspieler Blumenschein und der Musiker Kmet haben dem Flaneur Stimme gegeben, Sound, Sprache. Aus der Satzung ihrer Stadteroberung winkt das Postulat: „Die Figur wird von dem, was sie sieht und erlebt, beeinflusst. Sie wird die Stimme des Erlebten, durch sie wird die Stadt zum Klang. Der Flaneur ist erlebte und beschriebene Philosophie. Er ist das Sprachrohr der Stadt.“
Was sich hinter all dem Gewinke verbirgt? Wir winkten jedenfalls zurück, wie man das heute so macht, wir liken es regelrecht. Das Dopamin winkt sogleich aus den „sozialen“ Medien, man sieht vor lauter Daumen, hach, die Hand nicht mehr. – Nur weg von dort! In ein verloreneres Gehen, ein anders Leeres, das den interessanteren Dialog eröffnet, sofern Flaneurin und Flaneur aufnahmebereit sind. So ging er über viele Treffen und Pausen und Sessions und Phasen des Schreibens, der literarisch-musikalisch-stimmliche … Staffellauf. Der Titel Die Eroberung der Stadt winkt, senkt die Hand, erzählt.
Text: Philip Scheiner, Ö1 Hörspielredakteur

 

This production was supported by:

ENTGEGNUNGEN

ENTGEGNUNGEN (2020)

The Wiener Wortstaetten is a great initiative featuring intercultural playwriting-projects. We have worked together in the past, and so we wanted to invent something new for their 15 birthday again. The live performance on December 12th 2020 was cancelled due to Corona restrictions. Instead we teamed up with six authors to turn some of those new texts into audio miniatures. For four of them I could record the voices and create original music. I am especially happy that our “Kollektiv Weiter” is also part of this. Our piece is called ” Wesentliche Aspekte”

Here are the results, please enjoy !

Alexandra Pâzgu: Wesentliche Aspekte
Figuren: Ich jetzt, Ich vor 5 Jahren
Besetzung: Roman Blumenschein, Roman Blumenschein
Idee & Konzept: Kollektiv Weiter
Ton/Musik: KMET


Bernhard Studlar: Hot Dog – Cold Beer

Figuren: Karl Besetzung: Markus Kofler
Ton/Musik: KMET


“Rechts am Rand die Mitte fault” Thomas Perle

Figuren: 81-jährige Frau Besetzung: Elisabeth Prohaska Stimmen: Roman Blumenschein, Markus Kofler, Sonja Romei, Florian Kmet, Martina Knoll, Bernhard Studlar
Ton/Musik: KMET

Muhammet Ali Bas: „Plastikball mit Bambi-Print“
Figuren: Kind (9), Erwachsener (30)
Besetzung: Roman Blumenschein, Markus Kofler
Ton/Musik: KMET

KOLLEKTIV WEITER

KOLLEKTIV WEITER (2020-21)

Das Kollektiv Weiter entwickelt “Hörstücke”. Eine frische Mischung aus Konzert, Hörspiel und Jamsession. Inhaltlicher Schwerpunkt ist der Flaneur, der durch die Stadt Wien flaniert- Der Flaneur ist erlebte und beschriebene Philosophie. Er ist das Sprachrohr der Stadt.

Unser Künstlerkollektiv besteht aus Autorin Alexandra Pâzgu, Musiker und Komponist Florian Kmet und Schauspieler Roman Blumenschein und entwickelt „Hörstücke“, die eine Mischung aus Konzert, Theaterstück, Hörspiel und Jamsession sind.

Wir bewegen uns im experimentellen Raum wo wir die Stadt durch künstlerische Methoden recherchieren und versuchen neue Wege zu finden die Stadt darzustellen.

Alexandra Pâzgu füttert das Kollektiv ständig mit neuen Texten, die eng mit dem Zeitgeschehen verwoben sind, die von Schauspieler Roman Blumenschein und Musiker Florian Kmet interpretiert und in ein Live- Erlebnis umgesetzt werden. Inhaltlicher Schwerpunkt ist der Flaneur, der durch die Stadt Wien flaniert und wahrnimmt.

Alexandra Pâzgu zum Flaneur:

Die Figur wird von dem was sie sieht und erlebt beeinflusst. Sie wird die Stimme des Erlebten und durch sie wird die Stadt zum Klang. Flanerie ist beschriebene Philosophie, performative Poesie. 

Der Flaneur flaniert seit dem 19ten Jh. durch die Straßen von Europa und erzählt aus einer subjekiven Perspektive von der Welt in der er lebt. Anhand einer großen Krise hat sich aber 2020 die Weltordnung verändert. Die Figur des Flaneurs, dieser kulturelle Vampir, hat seit Jahrzehnten überlebt und wird auch dieses Mal neue Formen finden müssen, sich anzupassen und zu überleben.

link zu unserer Hörspielseite “Die Eroberung der Stadt

und zu einer wunderbaren Besprechung des Hörspieles durch den Deutschlandfunk

Ö1 zum Kollektiv Weiter

We are a group of artists, who create sound performances as a mixture between concert, theatre, radio and jam session.

Our collective work consists of texts developed and written by Alexandra, spoken by Roman and jammed by Florian. Currently, listening to us feels like strolling through the streets of the city we live in. 

We are moving through an experimental stage, trying to develop new ways of representing the city. Also, we hope to expand our research and write, compose, speak and perform also in further cities.

Alexandra Pâzgu about the notion of the flaneur:

The flaneur is a form of applied thought and performative poetry.

The flaneur has been strolling through the streets of Europe since the 19th century describing the world from a subjective perspective and haunting our imaginations with the representation of the city. Due to a major crisis, the global order changed in 2020. The figure of the flaneur, this cultural vampire, has survived for decades and will find new ways, once more, to survive and adapt.

Please take a look at our radio play sire about “Die Eroberung der Stadt

and take a listen (in German) to a very exquisit review by Deuschlandfunk

What does Ö1 write about “Kollektiv Weiter”

Alexandra Pazgu
Roman Blumenschein

Ausschnitt aus „Diese Müdigkeit braucht keine Medikamente“ von
„Niemals schlafen, niemals arbeiten, nur die Straßen dieser Stadt durchwandern,
die großen imperialistischen Straßen, wo Zivilisationen miteinander leben;
die alten und neuen Bezirke, mit farbigen Blocks die in der 70ern gebaut wurden, wo Studenten leben, jeder Stock hat eine andere Farbe, jedes Fenster ein anderes Licht,
ich wandere durch die alten Straßen von Wien, hier lebt eine alte Frau, die grad’ ihre Pflanzen begießt, sie hat ein ganzes Leben gearbeitet um jetzt ihre Pflanzen auf dem Balkon zu begießen, sie lädt mich ein bei ihr Pudding zu essen, ich sage, Dankeschön, das ist sehr nett, meine Oma konnte auch sehr gut backen, aber sie ist jetzt tot, also ich kann nicht bleiben, am Abend kann man es besser verstehen, wie ein sanft beleuchtetes Fenster alles über unsere Ängste erzählt(…)“. 

Die Rückkehr der Yamaboushi

DIE RÜCKKEHR DER YAMABOUSHI ODER SHIFTING BASELINES (2019)

 I am happy to cooperate with Ann Cotten and Ö1 + the KHM Vienna in this new radio play. I made music to the incredible picture of Joachim von Sandrart (1606 Frankfurt am Main – 1688 Nürnberg) and did not know the content of Anns writing beforehand. Philip Scheiner put the two together. I am happy with the outcome, and you can listen to it in full length on the KHM website following this link here

 

©KHM-Museumsverband

DIE ANDERE HÄLFTE DES HIMMELS

DIE ANDERE HÄLFTE DES HIMMELS (2017)

I loved to work again with Ed. Hauswirth and for the first time with Barbara Gassner. We discovered and explored many hidden sides of family and home.

The story: The actress Barbara Gassner, raised in a small village in the province of Salzburg, was at home in several places for professional reasons. In a very personal approach to her homeland, she lets the story of her grandfather come alive in that evening. Siegfried Schwabl, son of a Russian prisoner of war, wrote down his growing up in Pinzgau in the 1930s. In cipher. His daughter has translated the recovered font. His granddaughter Barbara Gassner relates his growing up in the 1930s to growing up in the same village 60 years later. It tells of the advent of tourism, its impact on living together, and other memories that it associates with home today.

The ORF did a nice documentary about the story: ORF Thema

There was some very nice media feedback to our shows in Saalfeld, Lofer and Maria Alm.
Salzburger Nachrichten
Pinzgauer Nachrichten

German Version: Die Schauspielerin Barbara Gassner, aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Bundesland Salzburg, war aus beruflichen Gründen inzwischen an mehreren Orten zuhause. In einer sehr persönlichen Annäherung an ihre Heimat, lässt sie an diesem Abend die Geschichte Ihres Großvaters lebendig werden. Siegfried Schwabl, Sohn eines russischen Kriegsgefangenen, hat sein Aufwachsen in den 30erJahren im Pinzgau aufgeschrieben. In Geheimschrift. Seine Tochter hat die wiedergefundene Schrift übersetzt. Seine Enkelin Barbara Gassner setzt an diesem Abend sein Aufwachsen in den 30erJahren mit ihrem Aufwachsen im selben Dorf 60 Jahre später in Beziehung zueinander. Sie erzählt vom Aufkommen des Tourismus, seinen Auswirkungen auf das Zusammenleben, und anderen Erinnerungen, die sie heute mit Heimat assoziiert.

the team:
Ed.Hauswirth: director
Barbara Gassner: story and acting
Claudia Heu: structural advice

click on the image to see the ORF broadcast

INVIDIA der böse Blick

 

INVIDIA Der böse Blick (2017)

„Invidia der böse Blick“ was a long planned dance theater by Grischka Voss. It was my first collaboration with her and Kristina Bangert as Co-directors. Grischka Voss researched about different aspects of envy for over four years. This was all packed into an evening that worked like a silent movie –  without any spoken words !

Many short scenes and dances divided by five songs. The beginning of the rehearsal time was uncommonly open.  As a composer I had all possibilities and directions to explore. And for me it had been a long thought of wish to step more into a „singers only“ position in a song. Turns out, that for the first time I was able to „play“,  taking on the role of mean and arrogant Dr. Envy Jack. I was directed in a very respectful and adventurous way by Christina Bangert and Grischka Voss, to really take my role in.

 

The whole Team was throwing themselves in completely, and so step by step the layers of the onion where peeled of.

conzept: Grischka Voss

director: Grischka Voss, Kristina Bangert

music: > KMET

dance and choreography: Peter Beil

play: Rosa Braber, Grischka Voss

stage: Nora Scheidl

costume und Objekte: Stéphanie Troehler, Grischka Voss

assistence, technic: Jennifer Skriwan

There was a nice media echo to this production: ORF ZIB

reviews:

derStandard

der Falter

european culture news

tanz.at

And Laurent Ziegler made wonderful photos, take a look at a few:

FESTIVAL WORTSTATTNÄCHTE

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FESTIVAL WORTSTATTNÄCHTE (2016)

This was my first encounter with the „Wiener Wortstätten”. It is a very ambitious melting pot of different upcoming theater authors. It has a focus on writers from eastern Europe who live in Vienna. Their festival „Wortstattnächte“ consisted of 5 different events. I took part and created live music to „Autor/Innen/Dramen“, „Die Wortstattnacht“ and „Scratch Night“.

Autor/Innen/Dramen
10 monologues on about creating dramatic texts and the possible effects on the psyche of the author

Die Wortstattnacht
Three scenic readings, very different in form and content.The texts were created in the season 2015/16. Three different directors worked with the actors and myself, and created stage setting ranging from classic “scenic reading” the actor sitting at one big table to staged theater settings.

 

Scratch night
5 readings each 20 minutes long with 5 authors of the Wiener Wortstätten writers room. They introduced themselves for the first time to the viennese audience. This was a very special personal night, with interaction between authors and visitors. Sometimes the listeners joined in with reading different parts of the texts.

It was a splendid and very interesting experience. Hearing so many different texts, and meeting writers with very colorful backgrounds was very inspiring.

You can read up on the whole Programm and their ideas when following this link (german) Wortstätten programm

stage by Renato Uz
directing by Ingried Lang, Hans Escher, Bernhard Studlar and Frederic Lion

Fotos by Joachim Kern

KMET + Max Mayer

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OPERA OF ENTROPY

OPERA OF ENTROPY (2016)

My friend Jorge Sanches-Chiong invited me to join the team to develop  the “Opera of Entropy” in february 2016. It was developed through different phases of laboratory work over the last two years. The musical part for the opera began to form in March 2016. One of my agendas was exploring the wide field of tunings.

This was a cooperation of 15 people coming from the field of the fine arts, research, performance, physics, video art and mathematics.

The Musiktheatertage write:
A postdramatic opera-performance on the present world-wide crisis scenario of disintegration, based on narrations of actual people.

Every day we make history. Each of us creates reality. Every minute. Every second entropy is increasing. Disorder, discontinuity, disinformation, decomposition and decay create concrete entropic phenomenons. The destabilisation of Europe and its social structure, corruption, climate change, suicide attacks and war produce depressions, ADHD affecting young people, disorientation and burnout and an inability to make decisions. Increasing numbers of people actively engage, but just as many escape into repression or a fun society. An inter-active installation that generates a fractal of our present by creating a resonating communicative and musical space with the audience. A present-time opera.

Find more informations as well under: www.nomad-theatre.eu 

Team
Marian Kaiser (Text, discourse-dramaturgy, performance)
MELA Marie Spaemann (Sampling music performance, cello, vocals)
Pit Noack (Sound-art, programming)
Christina Hartl-Prager (Photographic body installation)
Max Hoffmann (Performer, actor, mathematics)
Gerald Nestler (Conceptual installation, economics)
Lucie Strecker (Cryptography, feminist discourse)
Florian Kmet  (Soundscape, guitar)
Thomas Wagensommerer (Physical installation, game programming)
Louise Linsenbolz (Video, performance)
David Christopher Panzl (Multi-Percussionist, soundscape creator)

Guest experts
Hanada Al Refai (Mathematician, political activist, from Syria, in Vienna as refugee)
Margarete Jahrmann (Media artist, professor at Zürich Arts University)
Stefan Glasauer (Neuroscientist, professor at Ludwig-Maximilian University Munich, Germany)
Armin Medosch (Artist, media expert, journalist, and professor at Belgrade University of Media and Arts)

Artistic direction, installation, and system architecture: Thomas J. Jelinek
Sound architecture and composition: Jorge Sanchez-Chiong
Technical conception, video: Peter Koger
Sound engineering: Florian Bogner
Dramaturgy and production: Georg Steker

A coproduction of NOMAD.theatre and MUSIKTHEATERTAGE WIEN in cooperation with mediaOpera, Tanzquartier Wien and ZWNTRALWERK Dresden

photos b. Sascha Osaka(2,4) and Nick Mangafas

Opera of Entropy

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Opera of EntropyOpera of Entropy